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2021

CBD, Angst und Stimmung

Eine Übersichtsarbeit sichtet die Tierstudien zu CBD bei Angst und Depression und beschreibt, an welchen Stellen im Gehirn es ansetzt.

© HempJoy

Was untersucht wurde

Fünf Forschende aus Schweden und Italien haben die präklinische Literatur zu CBD bei Angst- und Stimmungsstörungen zusammengetragen: Tierversuche zum Verhalten, dazu die pharmakologischen Arbeiten zu den Angriffspunkten im Gehirn — dem Serotonin-1A-Rezeptor, den TRPV-Kanälen und dem Enzym, das Anandamid abbaut. Ein dritter Teil geht epigenetischen Spuren nach: DNA-Methylierung, Histonen, microRNA.

Was herauskam

Die gesichteten Tierstudien beschreiben angstlösende und antidepressiv wirkende Effekte, und die Autoren können sie an mehreren Stellen mit den molekularen Angriffspunkten in Verbindung bringen. Wie CBD im Einzelnen wirkt, ist damit nicht geklärt: der genaue Wirkmechanismus, schreiben sie, sei weiterhin unbekannt.

Was die Studie nicht zeigt

Die Arbeit ist ausdrücklich präklinisch — sie wertet Tierversuche und Laborbefunde aus, keine Untersuchungen am Menschen. Für die Anwendung beim Menschen lässt sich daraus nichts ableiten; die Autoren nennen CBD einen vielversprechenden Kandidaten, nicht mehr.

Quelle

Melas PA, Scherma M, Fratta W, Cifani C, Fadda P. International Journal of Molecular Sciences 2021;22(4):1863

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